Homeoffice als Privileg: Die individuelle Regelung bei Artnight
In der heutigen Zeit, in der viele Unternehmen auf remote Work umschwenken, bekennt sich Aimie-Sarah Carstensen, Gründerin und CEO von Artnight, klar zur Büroarbeit. Für sie ist die direkte zwischenmenschliche Interaktion im Büro ein entscheidender Faktor für Produktivität und Teamdynamik. Aimie betont, dass kleine persönliche Gespräche und der Austausch im Büro unverzichtbar sind, da sie nicht nur den Arbeitsalltag auflockern, sondern auch für einen intensiveren Dialog unter Kollegen sorgen.
Im Rahmen ihrer Unternehmenskultur betrachtet sie Homeoffice nicht als Selbstverständlichkeit, sondern als Privileg. Statt einer festgelegten Anzahl an Homeoffice-Tagen für alle Mitarbeiter, wird bei Artnight eine individuelle Lösung angestrebt. Hierbei müssen alle Anfragen für Homeoffice-Tage beantragt und über ein Personalmanagement-Tool genehmigt werden. Aimie hebt hervor, dass jeder Mitarbeiter ihre Präferenz für Büroarbeit kennt und individuelle Lösungen angeboten werden. Besonders wichtig ist ihr im Hinblick auf neue Mitarbeiter, denen sie empfiehlt, direkt im Büro zu arbeiten, um von den Erfahreneren zu lernen.
Die Entscheidung, ob ein Mitarbeiter im Büro oder im Homeoffice arbeitet, hängt für Aimie von verschiedenen Faktoren ab, darunter persönliche Umstände und die individuelle Arbeitsweise. Es gibt beispielsweise Mitarbeiter mit jungen Familien, für die Homeoffice eine Erleichterung darstellt. Dennoch bleibt sie kritisch, insbesondere, wenn es um die Leistung und Produktivität im Homeoffice geht.
Aimie legt Wert auf klare Ziele, um die Leistung der Mitarbeiter zu messen. In einem kleinen Team beobachtet sie genau, wer produktiv arbeitet und wer möglicherweise das Privileg des Homeoffices nicht ausnutzt. Bei Bedarf spricht sie dies offen an, um die Effizienz im Team aufrechtzuerhalten. Zudem zeigt sie sich offen für die Anliegen ihrer Mitarbeiter, solange diese im Team transparent kommuniziert werden.
Die Vorzüge des Büroarbeitens sind für Aimie indiskutabel, da regelmäßige Teammeetings und persönliche Interaktionen wesentlich zur Effizienz und zum Teambuilding beitragen. Trotz Kritik an ihrem Ansatz, die Team- und Kommunikationsstruktur so straff zu halten, bleibt sie ihrer Überzeugung treu und schätzt den Wert von physischer Präsenz im Arbeitsumfeld.
Zusammenfassung
– Aimie-Sarah Carstensen setzt auf Büroarbeit und individueller Homeoffice-Regelung für Mitarbeiter.
– Die Leistung und Produktivität der Mitarbeiter werden maßgeblich in einer kleinen Unternehmensstruktur beobachtet und gemessen.
– Die persönliche Interaktion im Büro wird als wichtig für Teamkommunikation und Mitarbeiterentwicklung angesehen.
Was Vertriebsprofis wissen sollten
Vertriebsprofis sollten sich mit der Thematik von Büroarbeit und Homeoffice auseinandersetzen, um eine transparente und produktive Arbeitsumgebung zu fördern. Es ist wichtig, die individuelle Situation der Mitarbeiter zu berücksichtigen, um maßgeschneiderte Lösungen anzubieten, die sowohl den Unternehmenszielen als auch den Bedürfnissen der Mitarbeiter gerecht werden. Ein klarer Messansatz zur Leistung der Teammitglieder ist entscheidend, um eine Kultur des Vertrauens und der Verantwortung zu schaffen. Die Fähigkeit, individuelle Anforderungen zu verstehen und gleichzeitig den Teamzusammenhalt zu fördern, wird letztlich die Leistung und Effizienz des Vertriebsteams steigern.
Thomas Unger – Vertriebsprofi mit Technikverstand
Tel. +49 6171 587 227
Diese Zusammenfassung basiert auf dem Beitrag „Homeoffice ist ein Privileg und keine Selbstverständlichkeit“
Quelle: Impulse




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