Erfolgreiches Remote-Onboarding im Vertrieb gestalten

Erfolgreiches Remote-Onboarding für hybrides Arbeiten im Vertrieb

In der heutigen Arbeitswelt ist es zunehmend wichtig, flexibel auf die Bedürfnisse von Mitarbeitenden einzugehen. Besonders Handwerksunternehmen stehen vor der Herausforderung, traditionelle Arbeitsweisen mit modernen, digitalen Anforderungen zu verknüpfen. Arne Hülsmann, Geschäftsführer von MK Siemer Tortechnik, beschreibt seine Überlegungen, wie er eine Position im Vertriebsinnendienst komplett remote ausschreiben möchte. Die Sorge, den Überblick zu verlieren und spontane Austauschmöglichkeiten, wie sie in der Kaffeeküche stattfinden, nicht mehr zu haben, ist nachvollziehbar.

Um das Onboarding für remote Mitarbeiter erfolgreich zu gestalten, gibt es einige entscheidende Faktoren, die beachtet werden sollten. Alexandra Altmann, Wirtschaftspsychologin und Expertin für hybrides Führen, hat drei wesentliche Punkte identifiziert, die den Übergang zu einer hybriden Arbeitsweise erleichtern können.

Zunächst spielt die technologische Basis eine bedeutende Rolle. Eine zentrale Ablage für Dokumente und Informationen ist essenziell, um sicherzustellen, dass alle Mitarbeitenden Zugang zu denselben Informationen haben. Die Auswahl geeigneter Kommunikationsmittel ist ebenso wichtig; es sollten klare Regeln aufgestellt werden, wann welche Tools verwendet werden. Altmann empfiehlt, dass wenn auch nur ein Teammitglied remote arbeitet, alle anderen ebenfalls online sein sollten, um Isolation und Missverständnisse zu vermeiden.

Der zweite Punkt ist der persönliche Austausch. Die Einarbeitung eines neuen Teammitglieds sollte idealerweise vor Ort erfolgen, damit diese Person das Unternehmen und die Kollegen kennenlernen kann. Ein Buddy-System kann hierbei hilfreich sein, um einen Ansprechpartner für übergeordnete Fragen zur Verfügung zu stellen. Informelle Treffen sollten ebenfalls Teil des Arbeitsalltags werden, um das „Wir-Gefühl“ zu stärken und eine angenehme Arbeitsatmosphäre zu fördern.

Der dritte Punkt betrifft die Festlegung von Spielregeln für die Zusammenarbeit in hybriden Teams. Diese Spielregeln sollten gemeinsam erarbeitet werden, um die Kommunikation und die Struktur zu erhöhen. Dazu gehört beispielsweise die Frage, wie schnell auf Anfragen geantwortet werden sollte und wie Kalender gepflegt werden. Auch regelmäßige Feedback-Gespräche und klare Zielvorgaben sind unerlässlich, um sicherzustellen, dass alle Mitarbeitenden zur gleichen Zeit auf dem neuesten Stand sind.

Zusammenfassung

  • Technologie: Setzen Sie auf eine zentrale Ablage für Dokumente und klare Kommunikationsregeln.
  • Persönlicher Austausch: Organisieren Sie die Einarbeitung und regelmäßige informelle Treffen, um Teamgeist zu fördern.
  • Spielregeln: Definieren Sie gemeinsam klare Richtlinien für die Zusammenarbeit im Hybridteam.

Was Vertriebsprofis wissen sollten

Für Vertriebsprofis ist es besonders wichtig, die Veränderungen im Arbeitsumfeld, die durch hybrides Arbeiten entstehen, zu verstehen und aktiv zu gestalten. Der Erfolg dieser Transformationsprozesse hängt maßgeblich von einer klaren Kommunikation, den richtigen Werkzeugen und einer strukturierten Einarbeitung neuer Teammitglieder ab. Fachliche sowie menschliche Integration in das Team sollte einer der Schwerpunkte des Recruitingprozesses sein. Vertriebsprofis sollten darauf achten, Bewerber mit Erfahrungen im Homeoffice und einem hohen Maß an Eigenverantwortung auszuwählen. Letztlich geht es darum, ein geeignetes, engagiertes Team zu formen, das auch in einem hybriden Setting erfolgreich agieren kann.

Thomas Unger – Vertriebsprofi mit Technikverstand
Tel. +49 6171 587 227

Diese Zusammenfassung basiert auf dem Beitrag Mittendrin, statt nur digital dabei: So gelingt das Remote-Onboarding
Quelle: Impulse

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Philipp Zurr

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