Zuversicht als Schlüssel in Krisenzeiten erkennen - Team Unger

Zuversicht als Schlüssel in Krisenzeiten erkennen

Die Bedeutung von Zuversicht in Krisenzeiten: Ein Überblick über die Ansichten von Vera Starker

In einem aktuellen Interview äußert Vera Starker, eine renommierte Wirtschaftspsychologin und Co-Founderin des Berliner Think Tanks Next Work Innovation, ihre Gedanken zum Begriff der Zuversicht. Ihre Perspektive ist besonders relevant in Zeiten, in denen Krisen und Unsicherheiten das gesellschaftliche Klima prägen. Starker betont, dass Zuversicht kein passives Gefühl, sondern ein aktives Tun ist, das aus vier zentralen Faktoren besteht: Resilienz, Hoffnung, Optimismus und Selbstwirksamkeit. Diese Elemente sind entscheidend, um mit den Herausforderungen des Lebens und der Arbeitswelt umzugehen.

Starker beschreibt die allgemeine Krisenstimmung, die sie sowohl in ihrem Leben als auch bei ihren Klienten wahrnimmt. Sie erkennt eine verbreitete Verunsicherung, die durch die Vielzahl an Krisen hervorgerufen wird, die oft als endlose „Geisterbahnfahrt“ wahrgenommen werden. Diese Metapher verdeutlicht, dass viele Menschen das Gefühl haben, ständig mit neuen, gruselige Herausforderungen konfrontiert zu werden, ohne wissen zu können, was als Nächstes kommt. Um dieser negativen Spirale zu entkommen, empfiehlt sie, den Fokus aktiv auf Lösungen und positive Ansätze zu lenken, anstatt sich von der überwältigenden negativen Energie treiben zu lassen.

Ein zentrales Anliegen Starkers ist es, das Jammern in Unternehmen zu thematisieren. Sie erläutert, wie sich durch eine Jammer-Spirale negative Gefühle innerhalb von Teams ausbreiten und die Wahrnehmung der Realität verzerren können. Selbst bei Unternehmen, die eigentlich gut dastehen, kann sich eine negative Grundstimmung manifestieren, die die Produktivität beeinträchtigt. Anstatt sich in destruktiven Gedanken zu verlieren, sollten Führungskräfte ihren Mitarbeitenden helfen, gemeinsam nach Lösungen zu schauen und proaktiv zu handeln.

Um diesen Mentalitätswechsel zu fördern, schlägt Starker vor, die „Basta-Kompetenz“ zu trainieren. Das bedeutet, bewusst zu prüfen, ob man die Situation ändern kann und gegebenenfalls die negativen Gedanken aktiv zu stoppen. In ihrer Forschung hat sie konkrete Faktoren identifiziert, die für den Erfolg von Unternehmen in Krisensituationen entscheidend sind: innere Stabilität, Fokussierung auf wenige strategische Initiativen und das erfolgreiche Abschließen von Veränderungen. Diese Erkenntnisse sind nicht nur für Führungskräfte wichtig, sondern auch für Mitarbeitende, die in ihrer Rolle aktiv und lösungsorientiert handeln möchten.

Zusammenfassung

  • Zuversicht besteht aus Resilienz, Hoffnung, Optimismus und Selbstwirksamkeit und ist ein aktives Handeln.
  • Eine Jammer-Spirale kann die Wahrnehmung in Unternehmen negativ beeinflussen und die Produktivität mindern.
  • Führungskräfte sollten sich auf innere Stabilität, Fokus auf wesentliche Veränderungen und deren erfolgreiche Umsetzung konzentrieren, um durch Krisen zu navigieren.

Was Vertriebsprofis wissen sollten

Für Vertriebsprofis ist es unerlässlich, sich mit dem Konzept der Zuversicht auseinanderzusetzen, insbesondere in turbulenten Zeiten. Die Fähigkeit, optimistisch und handlungsfähig zu bleiben, beeinflusst nicht nur die eigene mentale Gesundheit, sondern auch die Dynamik im Team und die Kommunikation mit Kunden. Als Vertriebsprofil ist es wichtig, eine positive Grundhaltung zu fördern und diese an Ihr Team und Ihre Kunden weiterzugeben.

Der Fokus sollte dabei auf der Erarbeitung von Lösungen und der aktiven Mitgestaltung der eigenen Situation liegen. Diese Proaktivität stärkt nicht nur die Selbstwirksamkeit, sondern kann auch die Bindung zu Kunden und Partnern verbessern. Ein erfolgreiches Vertriebsteam agiert nicht reaktiv, sondern denkt vorausschauend und gestaltet aktiv mit. Es ist entscheidend, die Nebeneffekte der Krisen zu erkennen und eine Haltung der Zuversicht zu kultivieren, um langfristig erfolgreich zu sein.

Thomas Unger – Vertriebsprofi mit Technikverstand
Tel. +49 6171 587 227

Diese Zusammenfassung basiert auf dem Beitrag „Wir müssen aufhören, uns in unsere Probleme hineinzureden“
Quelle: Impulse

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