Führungsfallen vermeiden: Was steckt hinter Cookie-Licking? - Team Unger Vertriebstraining & Vertriebsberatung

Führungsfallen vermeiden: Was steckt hinter Cookie-Licking?

Worum geht es?

In der Führungsliteratur ist der Begriff „Cookie-Licking“ bekannt. „Cookies“ wurde ursprünglich von Steven Sinofsky, einem ehemaligen Mitarbeiter von Microsoft, geprägt. Der Begriff wird zur Beschreibung des Verhaltens von Mitarbeitern verwendet, die behaupten, sie würden die Verantwortung für eine Aufgabe oder eine Ressource übernehmen, es jedoch nicht tun. Dieses Verhalten ist insbesondere dann problematisch, wenn es um Aufgaben oder Projekte geht. Wenn Menschen sagen: „Ich kümmere mich darum“ und es dann nicht tun, kann das dazu führen, dass sich niemand anders darum kümmert, da das Projekt bereits mit einem Namen markiert ist.

Das „Cookie Licking“-Verhalten wird oft als ein typisches Verhalten von Führungskräften gesehen. Viele neigen dazu, ihren eigenen besten Mitarbeiter sein zu wollen und blockieren damit den Weg für andere. Dieses Verhalten kann zu einer Verzögerung von Projekten führen und ist daher schädlich für das Unternehmen.

Besonders betroffen sind Aufgaben und Projekte, die blockiert werden und daher nicht vorankommen. Dies gilt insbesondere, wenn die Führungskräfte zum „Cookie-Licking“ neigen, da sie in der Regel in der Position sind, ihre Aufgaben nicht abgeben zu müssen.

Die beste Lösung ist es, sich ständig daran zu erinnern, was die Aufgabe einer Führungskraft tatsächlich ist: Menschen dazu befähigen, selbstständig Probleme zu lösen und ihnen Aufgaben und Verantwortung zu übertragen.

Zusammenfassung

– Der Begriff „Cookie-Licking“ bezeichnet das Verhalten von Personen, die behaupten, eine Aufgabe oder Ressource zu übernehmen, es aber letztendlich nicht tun.
– Dieses Verhalten ist schädlich für ein Unternehmen, da es Projekte blockiert und verlangsamt. Darüber hinaus kann es zu Frustration unter den Mitarbeitern führen.
– Führungskräfte sollten sich auf ihre Hauptaufgabe konzentrieren: ihre Mitarbeiter dazu zu befähigen, Probleme selbstständig zu lösen und Aufgaben und Verantwortungen zu übernehmen.

Was Vertriebsprofis wissen sollten

„Cookie-Licking“ ist ein Verhalten, das sich schädlich auf ein Vertriebsteam und die Dynamik innerhalb des Teams auswirken kann. Dieses Verhalten kann dazu führen, dass Verkaufsaufgaben und -prozesse blockiert oder verlangsamt werden, was schließlich die Effizienz des gesamten Vertriebsteams beeinträchtigt. Daher ist es wichtig, als Verkaufsexperte dieses Verhalten zu erkennen und einzudämmen. Es ist die Aufgabe des Verkaufsleiters, seine Mitarbeiter zu ermutigen und zu befähigen, Probleme selbständig zu lösen und Verantwortung zu übernehmen. Damit werden nicht nur die Ressourcen im Vertrieb optimal genutzt, sondern es fördert auch das Wachstum und die persönliche Entwicklung der Mitarbeiter.

Diese Zusammenfassung basiert auf dem Beitrag Lecken Sie an den Keksen anderer?
Quelle: impulse

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Philipp Zurr

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