Das Konsumklima in Deutschland bleibt schlecht. Nach einer aktuellen Erhebung des Nürnberg Instituts für Marktentscheidungen (ehemals GfK‑Verein) liegt der Konsumklima-Indikator weiterhin im negativen Bereich. Zumindest für einige Gruppen hat er sich jedoch verbessert.
Familien im Aufwind
Familien haben im November ihre Konsumstimmung deutlich verbessert. Der Konsumklima Indikator stieg um 10,5 Punkte auf -16,1. Diese Gruppe ist derzeit die optimistischste und hat ihre Einkommenserwartungen leicht angehoben, auch wenn ihr Indikator weiterhin deutlich im negativen Bereich liegt. Das führt auch zu einer erhöhten Anschaffungsneigung.
Skepsis bei Singles und Paaren
Im Gegensatz dazu sehen Singles und Paare einen Rückgang ihrer Konsumstimmung. Ihre Indikatoren sinken weiter und liegen bei –41,8 Punkten für Paare und –39,1 Punkten für Singles. Ihre Einkommenserwartungen sind gesunken und dies beeinflusst ihre Bereitschaft, größere Anschaffungen zu tätigen.
Vertrieb im Fokus
Die schlechte Stimmung der Endverbraucher beeinflusst nicht nur das B2C‑Geschäft. Auch Firmen, die mit B2B-Kunden arbeiten, werden die negativen Erwartungen zu spüren bekommen, weil Unternehmen weniger investieren.
Umso wichtiger ist es jetzt, auch im Vertrieb effizienter und zielgerichterter zu werden. Ein guter Vertrieb kann auch in einem schwierigen Umfeld vieles ausgleichen oder zumindest abmindern.
Wie ist deine Erfahrung mit der aktuellen Verbraucher-Stimmung?
Autor: Philipp Zurr (+49 1511 2783 451)
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Quelle:Nürnberg Institut für Marktentscheidungen (ehemals GfK-Verein)
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